eCollaboration - Hauptfunktionalitäten
eCollaboration besitzt vier Hauptfunktionalitäten, die im Weiteren näher erläutert werden:
Groupware
Groupware kann man als eine Mehrbenutzer-Software bezeichnen, die zur Unterstützung von kooperativer Arbeit genutzt wird und die es erlaubt, Informationen oder sonstige Dokumente auf elektronischem Weg innerhalb der involvierten Mitarbeiter koordiniert auszutauschen. Dabei werden gemeinsame Speicher genutzt, auf die die zugangsberechtigten Personen Zugriff haben. So bietet sich den Mitarbeitern nicht nur die Möglichkeit zu agieren, sondern auch auf Änderungen o.ä. zu reagieren. Außerdem können mögliche Folgen oder Ereignisse in virtuellen Projekträumen durchgespielt werden und dann untereinander in Diskussionsforen besprochen werden.
Workflow-Management
Workflow-Management-Systeme befassen sich im Gegensatz zu Groupware-Systemen nicht mit der Unterstützung von Kollaborationen, sondern mit der Unterstützung von Koordinationen. Der Begriff umfasst die Modellierung, die Simulation und die Ausführung und Steuerung von Geschäftsprozessen unter Bereitstellung der benötigten Informationen. Oft kommt es auch vor, dass Groupware und Workflow-Management ineinander verschmelzen, da die Abgrenzung der Begriffe nicht eindeutig ist.
Dokumentenmanagement
Im Bereich Dokumentenmanagement werden alle Dokumente hinterlegt, welche für die Produktentwicklung, Beschaffung und Supply Chain-Planung relevant sind. Zudem können mehrere Mitarbeiter zeitgleich an einem Dokument arbeiten und Modifikationen wirken sich auch auf alle mit diesem Dokument in Zusammenhang stehenden Dokumente aus.
Knowledge-Portale
Den letzten Funktionsbereich stellen die Wissensportale dar, in denen z.B. Qualifikationen von Mitarbeitern hinterlegt werden, so dass es den Kollegen oder Partnern möglich ist, auf implizites Wissen innerhalb des Unternehmens oder der Partnerschaft zuzugreifen.